16. Bundeskongress Pathologie

eBV-aktuell VA 03, 16. Bundeskongress Pathologie Berlin, 07.10. - 09.10.2016

16. Bundeskongress Pathologie, eBV-aktuell, Startseite Dienstag, 13. September 2016


Sehr geehrte Mitglieder,

wir stellen Ihnen die Veranstaltungen des 16. Bundeskongresses Pathologie Berlin im Einzelnen vor. Buchen Sie am besten gleich über http://www.bundeskongress-pathologie.de.

Heute:

VA 03:           „Die scheinbar einfachen, aber schwierigen Dinge“

·       CUP-Syndrom – Wege zur Differentialdiagnose

·       Was man als Pathologe schon immer mal fragen wollte

Samstag, 08.10.2016, 11:00 – 16:00 Uhr

Teil 1:

CUP-Syndrom (cancer of unknown primary) - diese Diagnose wird bei 3-5% der (metastasierten) Krebserkrankungen gestellt. Gefühlt stellen wir als Pathologen die Diagnose noch weitaus häufiger, insbesondere bei noch fehlenden klinischen Angaben und zu Beginn der Diagnostik eines metastasierten Malignoms. Jeder Pathologe, jede Pathologin hat einen mehr oder weniger systematischen Algorithmus entwickelt, um sich der Liniendifferenzierung bei uncharakteristischem morphologischem Bild und / oder der Identifizierung des Primarius zu nähern.

Mit den Vorträgen und der nachfolgenden Diskussion wollen wir helfen, die Vorgehensweise in der patho-morphologischen Diagnostik zu systematisieren, insbesondere um effizient und möglichst schnell ans Ziel zu kommen.

Die Diskussion zur Bestimmung prädiktiver Parameter, wie Mutationen und Rezeptor-Expression am Tumorgewebe, wird insbesondere in Hinblick auf eine Erweiterung medikamentöser Therapieoptionen des CUP spannend.

Teil 2:

Was man (Pathologe / Pathologin) schon immer mal fragen wollte:

Wann ist der Schnellschnitt tatsächlich notwendig? Dient er nicht manchmal der Beruhigung des Operateurs? Das Gespräch mit einem onkologischen Chirurgen soll Antworten geben und unsere Sensibilität für die Bedürfnisse der klinischen Kollegen schärfen.

Die histomorphologische Diagnostik benötigt optimal "klassisch" gefärbte Präparate. Schöpfen wir den Informationsgehalt der klassischen Färbungen, wie z. B.  PAS, EvG, Giemsa etc., schon umfassend aus? Ist das in Zeiten der etablierten Immunhistochemie und Molekularpathologie noch erforderlich?

Das Beherrschen der Färbeverfahren ist das Handwerkszeug einer Histologie-/Zyto-MTLA.

Was aber tun, wenn das gewünschte Ergebnis ausbleibt?

Antworten, auch auf Ihre Fragen gibt dieser Vortrag.

Die allgegenwärtigen Klassifikationen – unser tägliches Brot bei der systematischen Einordnung der pathomorphologischen Befunde. Doch der Teufel liegt wie so oft im Detail. So sind z. B. auch spezielle Konstellationen von Tumorerkrankungen in der TNM-Klassifikation abgebildet, doch wo?

Seien Sie neugierig auf einen hilfreichen Leitfaden zum Einsatz von Klassifizierungen!

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, interessante Vorträge und eine spannende Diskussion.

Dr. med. Marlene Lessel, Vorstandsmitglied

Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.  

www.pathologie.de, Tel. 030 30881970

Vom 07. – 09. Oktober 2016 findet der 16. Bundeskongress Pathologie in Berlin statt.

Weitere Informationen: www.bundeskongress-pathologie.de

 

Eine Übersicht zu den bislang vorgestellten einzelnen Veranstaltungen finden Sie nachfolgend:

VA 04 A+B, Zentrum - Versorgung, A: Zentrale Diagnostik-Dezentrale Therapie; B: Ärztliche Kooperationen

VA 06: „Streitgespräch - Molekularpathologie: Was wollen die Kassen?“

 

Sonderkonditionen:

1.     Deutsche Bahn: Beispielsweise für 99,00 EUR Hin- und Rückfahrt aus ganz Deutschland, 2 Klasse. Buchungsmöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie HIER.

2.     Hotel Maritim proArte Berlin: Der Buchungscode für die Zimmerbuchung ist: DR061016.

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