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eBV-aktuell VA 04B - 18. Bundeskongress Pathologie Berlin, 26.10. - 28.10.2018

Startseite, 18. Bundeskongress Pathologie, eBV-aktuell Mittwoch, 10. Oktober 2018


Sehr geehrte Mitglieder,

 

wir stellen Ihnen die Veranstaltungen des 18. Bundeskongresses Pathologie Berlin im Einzelnen vor. Buchen Sie am besten gleich über das beigefügte Anmeldeformular oder über http://www.bundeskongress-pathologie.de.

 

Heute:

VA 04B: Digital, Analog, Hybrid – Spitze, Fläche, Kooperation

Samstag, den 27.10.2018, 14:30 – 16:30 Uhr

 

Im „nationalen Netzwerk Genomische Medizin Lungenkrebs“, nNGM, haben sich zum 01. April dieses Jahres 15 universitäre Krebszentren zusammengeschlossen, darunter die 13 onkologischen Spitzenzentren. Vorreiter ist das bestehende Netzwerk „Genomische Medizin Lungenkrebs“, NGM,  das bereits 2010 an der Universitätsklinik Köln gegründet wurde. Die Krankenversorgung durch das NGM wird der Universität im Rahmen eines IV-Vertrags von vielen Kassen finanziert. Dieser IV-Vertrag soll um die genannten Spitzenzentren erweitert werden. Damit steht eine finanzierte Multigendiagnostik prinzipiell für die meisten Versicherten zur Verfügung, unabhängig davon, ob sie stationär oder ambulant behandelt werden. Der Aufbau des Netzwerks selbst wird darüber hinaus mit 2,94 Millionen Euro durch die Deutsche Krebshilfe gefördert. Es ist davon die Rede, dass das nNGM bei Erfolg zum role model auch für andere Entitäten werden soll. 

 

Die Veranstaltung soll der Diskussion dienen, ob das nNGM eher einen positiven Beitrag zur flächendeckenden Versorgung in der Bundesrepublik darstellt oder eher nicht. Was auf der einen Seite gefeiert wird, weckt auf der anderen Seite Bedenken. Steht die Struktur im Einklang mit den nach wie vor gültigen vier Grundsätzen des BDP zur Erbringung molekularpathologischer Leistungen? Einer davon lautet: so weit wie möglich dezentrale Leistungserbringung. „Es darf, wer kann“ – d.h. jede/r Pathologe, die/der zur Erbringung molekularpathologischer Leistungen befähigt ist und dies auch durch Qualitätssicherung unterfüttert, sollte dies auch tun dürfen. Dazu hat die Pathologie enorme Anstrengungen im Aufbau molekularen Wissens und Kapazitäten unternommen. Wie verhalten sich nun die nNGM-Zentren zur molekularpathologischen Leistungserbringung in der Fläche? Wie verhält sich Multigendiagnostik zum fast track der konventionellen Molekularpathologie? Gibt es Beitrittsmöglichkeiten zum nNGM für befähigte PathologInnen? Gibt es Kooperationsmöglichkeiten? Wie ist die Preisgestaltung im Verhältnis zum EBM? 

 

Dieses wichtige Thema wird zunächst von Vertretern unterschiedlicher Zugehörigkeiten beleuchtet. Es ist für Sie und Ihre Teilnahme an der Diskussion der erwartbar kontroversen Meinungen reichlich Zeit eingeplant.

                                                                                                                                             

NEU: Wir freuen uns, dass wir ganz kurzfristig Herrn Prof. Dr. med. H. Hoffmann, Vorsitzender AG Onkologische Thoraxchirurgie, Deutsche Krebsgesellschaft, als Referent für diese Veranstaltung gewinnen konnten. 

 

Mit freundlichen Grüßen 

G. Kempny, Geschäftsführerin

Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. 

Berlin, www.pathologie.de, Tel. 030 30881970

Vom 26. – 28. Oktober 2018 findet der 18. Bundeskongress Pathologie in Berlin statt. Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

Eine Übersicht zu den bislang vorgestellten einzelnen Veranstaltungen finden Sie nachfolgend:

VA 01: Schilddrüse

VA 02: Eröffnung, Festveranstaltung Deutsche Pathologietage 2018 

VA 03: Update Schilddrüse

VA 04a: Digital, Analog, Hybrid - Mensch, Maschine Team 

VA 04b: Digital, Analog, Hybrid – Spitze, Fläche, Kooperation

VA 05: Meet the Expert: Lymphomdiagnostik

VA 06: Wohin geht die Reise? TerraX Niederlassung

VA 07: Neue EU-DSGVO: Hintergründe und Praktisches

VA 08: Digitales in der Pathologie 

VA 09: Update Abrechnung

Programm

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