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Orte, wo es schön ist zu sein, Individuelles Rahmenprogramm Bundeskongress 2019

Startseite, 19. Bundeskongress Pathologie, Aktuelle Meldungen Donnerstag, 17. Oktober 2019


Sehr geehrte Mitglieder,

 

wenn Sie zum Kongress nach Berlin kommen, gibt es glücklicherweise auch einige Stunden außerhalb des Fachlichen und Politischen. Sie könnten sie verbringen an „Orten, an denen es schön ist zu sein“. Die folgenden Beschreibungen sind handverlesene, persönlich von der Geschäftsstelle gefundene Wahrheiten über die Orte, die Ihren Berlin-Besuch rechtfertigen, verschönern, einrahmen oder abrunden könnten. Schauen Sie einmal: 

 

1.      „Das alles und noch viel mehr, würd ich machen, wenn ich König von Deutschland wär“ singt Rio Reiser im Berlin der 70er Jahre. Er wäre jetzt „in unserem Alter“, aber starb mit 46. Seine Lieder gehören zum politischen Erbe Deutschlands. Als er 1988 zwei Konzerte in Ostberlin gab, sangen bzw. brüllten aus vollem Herzen die Menschen mit bei den Zeilen: „Gibt es ein Land auf der Erde, wo der Traum Wirklichkeit ist?... Ich weiß es wirklich nicht – Ich weiß nur eins, und da bin ich sicher: Dieses Land ist es nicht!“ Das war ein Jahr vor der Wende! Das Lied  „Der Traum ist aus“ wurde von Reiser ursprünglich auf die Bundesrepublik gemünzt. Das Schauspielmusical in der Komödie am Kurfürstendamm im Schauspielhaus zeichnet in drei (trotzdem kurzweiligen) Stunden das Reiser-Leben nach. Hier können Sie hineinhören: Rio Reiser - Mein Name ist Mensch. Es gibt Vorstellungen an jedem Abend vom 18. bis 20. Oktober.

 

2.      Das Restaurant „Die Gärtnerei“ ist  fußläufig vom Kongresshotel erreichbar. Die Gärtnerei bietet ausgefallene, auch vegane Gemüseküche, aber Sie müssen nicht auf die Begleitung geliebter Fleischesser verzichten. Die guten Österreicher Weine vereinen sowieso beide Lager. Wenn die Küche mit kunstvoll präsentierter Jakobsmuschel mit kaltem Gurken-Minz-Gazpacho grüßt, die Rote Beete als Sashimi daherkommen und eine milde Pilzessenz zu geräuchertem Eigelb und Pilzpüree auf dem Tisch duftet, ist das Risiko hoch, dies alles gegen fremde Löffel sonst eigentlich nicht übergriffiger Mitmenschen verteidigen zu müssen. Das Restaurant ist augenentspannend anzusehen: auf den grünen Wände lassen sich monochrom die Umrisse von Ästen und Ranken mit den Augen nachziehen. In der Mitte ästelt sich ein Baum durch den Raum. Weiche Sessel laden zum Hineinsinken ein. Was für eine Wohltat nach all dem harten Berliner shabby chic!

 

3.      An dieser Stelle haben wir schon vor zwei Jahren auf das Futurium aufmerksam gemacht, ein Neubau des Wissenschaftsministeriums ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Es hat mit einer für Berlin nicht ungewohnten Verspätung von zwei Jahren jetzt doch geöffnet. Das Haus ist von beeindruckender Architektur, aber sein Inhalt hält die Versprechungen nicht. Man hat das Gefühl, das Konzept sei mit dem Warten auf den Baufortschritt gealtert. Die „Zukünfte“, die das Haus verhandeln sollte, sind zum Angebot für Kinder bei Regenzeiten geronnen. Von außen ansehen oder den noch kostenlosen Eintritt nutzen, kann man ja mal machen. Und wenn dies auch kein Ort ist, wo es im Sinne unserer Empfehlungen schön ist zu sein, dann ist auf jeden Fall dieser Ort einer: Bundeskongress Pathologie Berlin 2019.

 

Wir freuen uns auf jeden von Ihnen!

G. Kempny

Geschäftsführerin

Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.

Berlin, www.pathologie.de, Tel. 030 30881970

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