2.-3. Oktober 2026
        26. Bundeskongress 
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Dünndarmschleimhaut in typischer Form von finger- bzw. blattförmigen Fortsätzen, die sog. Zotten, bearbeitet mit Photoshop.


20.08.2026

Festveranstaltung, VA 03, 26. Bundeskongress

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie im Rahmen unseres 26. Bundeskongress Pathologie Berlin herzlich zur Festveranstaltung einladen. Unter der Moderation von BDP-Vizepräsidentin Prof. Annette Lebeau wendet sich zunächst Prof. Ludwig Wilkens, Präsident des BDP, mit seiner Eröffnungsrede an die anwesenden Mitglieder und Gäste, in der er die Arbeit des Berufsverbands in die aktuellen gesundheitspolitischen und regulatorischen Entwicklungen einordnet.

Im Anschluss nimmt uns die renommierte Zukünfte-Expertin, Science-Fiction-Analystin und Speakerin Dr. Isabella Hermann in ihrer Keynote „Mikroskope, Morde, Mutationen – Was lernen wir aus Populärkultur und Science-Fiction über Pathologie?“ mit auf eine spannende und inspirierende Reise.

Pathologie ist in der Populärkultur weit verbreitet. Doch werden PathologInnen nach wie vor insbesondere mit Mordfällen und Obduktionen in Verbindung gebracht und nicht unbedingt mit Diagnosen für lebende PatientInnen. Anhand der forensischen Pathologie lässt sich allerdings zeigen, wie Serien wie Quincy, Akte X, Silent Witness, CSI, Bones oder auch der Tatort Münster unser Bild von Pathologie prägen, technologische Entwicklungen aufgreifen, aber zugleich bestehende Klischees fortschreiben.

In Science-Fiction und Horror stehen dagegen pathologische Analysen an Aliens, Viren oder parasitären Pilzen im Mittelpunkt, so in den Alien- oder Resident Evil-Filmreihen oder in der Serie The Last of Us. Zugleich eröffnet vor allem Science-Fiction neue Perspektiven auf moderne Diagnostik und personalisierte Medizin, entwirft aber auch das Narrativ, dass Pathologie künftig durch KI ersetzt werden könnte. Solche Narrative sind nicht folgenlos, sondern können gesellschaftliche Erwartungen an medizinischen Fortschritt prägen und Debatten über Investitionen beeinflussen.

Populärkultur verhandelt damit immer auch gesellschaftliche Hoffnungen und Ängste über Medizin: Krimis machen Pathologie zur Instanz der Wahrheit, im Horror wird sie zum Grenzbereich zwischen Leben und Tod, und in der Science-Fiction wird unser zukünftiges Verständnis vom Menschsein hinterfragt. So geht es letztlich nicht nur um Pathologie, sondern um die kulturellen Narrative, mit denen wir medizinischen Fortschritt deuten.

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Auftakt des Bundeskongresses, der wissenschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Perspektiven auf die Pathologie miteinander verbindet.

Kommen Sie nach Berlin! Wir, Vorstand und MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle, freuen uns, Sie auf dem Kongress zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Vanessa Kääb-Sanyal
Verbandsdirektorin 

Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen e. V.
Berlin | Tel: +49 30 3088197 0
BV pathologie.de
www.pathologie.de 

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